Jubiläumsreise 2008 zum 10-jährigen Bestehen


Im Mai ging es los zu einer viertägigen Fahrt nach Tschechien. Ziel war Prag, die Goldene Stadt an der Moldau.
Früh am Morgen startete der Bus am Messeplatz an der Ringallee. An Bord eine lustige Truppe, voller Vorfreude auf das Kommende. Die Fahrt führte über die Autobahn nach Thüringen. In der reizvollen Landschaft unseres Nachbarlandes haben wir unsere Frühstückspause mit Wurst aus der Hausschlachtung und Sekt, sowie frischem Kaffee eingelegt. Frisch gestärkt ging es weiter, mit Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke, bis kurz vor Dresden. Ein Stopp auf einer Raststätte war für Hungrige die Gelegenheit, einen Imbiss zu sich zu nehmen. Nach dem Passieren der Grenze gab es eine kleine Überraschung des Vorstandes: Jeder erhielt aus der Fünfzigerkasse ein "Begrüßungsgeld". Es wurden Tschechische Kronen ausgezahlt, gedacht als Handgeld, um das geplante Abendessen in einer Prager Gasthausbrauerei zu bezahlen. Nachmittags sind wir dann im Hotel eingetroffen. Bis zum Abend stand die Zeit zur freien Verfügung. Einige haben sich ausgeruht, andere sind in die Stadt und haben sich das tschechische Bier schmecken lassen.

  Jetzt gehts gleich los   Die Besichtigung beginnt   Touristenbild

 

Am nächsten Morgen sind wir vor dem Hotel von zwei netten Stadtführerinnen begrüßt worden. Eine spannende, fast vierstündige Stadtbesichtigung und Führung, erst mit dem Bus, dann zu Fuß, aufgeteilt in zwei Gruppen, nahm ihren Anfang. Als erstes wurde uns die Prager Burg als das Machtzentrum des Landes gezeigt, verbunden mit Erklärungen zur Geschichte und den Baustilen der einzelnen Gebäude. Der Ausblick auf Prag ist schon beeindruckend. Kein Herrschersitz der Welt ist älter als der Hradschin. Auch einen Wachwechsel vor den Regierungsgebäuden durften wir erleben.

  Eingang zur Prager Burg   Die nächste Schicht

 

  Blick auf Prag


Von der Burg abwärts, vorbei an Botschaftspalais, durch die Prager Kleinseite aus dem 13. Jh. erreichten wir Prags berühmte Karlsbrücke.Gebaut von Peter Parler ist sie 516 m lang, knapp 10 m breit und überspannt in 16 Bögen die Moldau. Entlang der Brüstung stehen Heilige mit ernsten Mienen. In der Mitte das Standbild des tschechischen Nationalheiligen, Johannes von Nepomuk, der 1393, nach einem Streit mit König Wenzel IV, unter der Brücke ertränkt wurde. Nach dem Gang über die Brücke, unter dem Altstädter Brückenturm hindurch, betraten wir die Altstadt. Hier haben wir, auf unseren Wunsch von unserer Führerin kurz organisiert, eine Mittagspause mit Essen eingelegt. Gut ausgeruht und gestärkt marschierten wir weiter ins Herz der Stadt, zum Altstädter Ring, der Mitte Prags. Auf engstem Raum, zwischen Teynkirche und Altstädtischem Rathaus präsentieren sich erlesene Kunst und Architektur. Vom Rathausturm meldet sich seit fünfhundert Jahren zu jeder vollen Stunde die astronomische Uhr.

  Die Karlsbrücke   Der Heilige Nepomuk   Die astronomische Rathausuhr


Hier haben wir uns am frühen Nachmittag von unserer Führerin verabschiedet. Jeder hatte nun Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken oder es sich in einem der vielen Cafés gemütlich zu machen. Am Abend haben wir uns in Prags traditioneller Gasthausbrauerei U Fleku zum Essen und Bierverkosten getroffen.


  Gaststätte U Fleku   Bierhalter   Nationalgericht



Tags darauf stand eine Fahrt mit Stadtführung nach Dresden, dem Elbflorenz, auf dem Programm. In dieser Stadt wurde uns ein weiteres Stück Weltkulturerbe gezeigt und geschichtlich näher gebracht. Einmal mehr waren wir von den wunderschön renovierten Villen, den Elbschlössern und der Altstadt mit der Frauenkirche beeindruckt. Pfunds Molkerei, der schönste Milchladen der Welt durfte ebenso wie das blaue Wunder, eine blau gestrichene Stahlbrücke über die Elbe, nicht fehlen. Der wieder aufgebaute Zwinger, ein von August dem Starken, als Ausstellungsgebäude geplantes und errichtetes Gebäudeensemble, sowie das Schloss mit Schlosskirche, die Semperoper und die Frauenkirche bilden das Herz der Dresdener Altstadt.


  Dresdener Schloesser

  Blaues Wunder   Semperoper   Frauenkirche

Unserer Heimreise am letzten Tag führte über das Städtchen Eger, nahe der deutschen Grenze. Nach einer Stadtführung und der Mittagspause besuchten wir noch den bekannten Vietnamesenmarkt in Eger. Über Pomezi haben wir Tschechien verlassen um unsere Fahrt durch das Fichtelgebirge nach Hause fort zu setzen. Nach einer weiteren kurzen Pause sind wir dann gegen 22:00 Uhr wieder in Gießen eingetroffen.


  Gruppenbild

 

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