Früh am Morgen, aufgeteilt auf vier Autos und ausgerüstet mit einem Streckenplan, starteten wir in Richtung Süden. Die Fahrzeit sollte laut Plan knapp zwei Stunden betragen. Doch kurz vor dem Ziel war die Fahrt zu Ende. Ein Stau infolge eines Unfalls auf der Autobahn sorgte für eine unfreiwillige Pause von fünfzig Minuten.
Und doch haben wir uns an der Kasse des Museums wieder getroffen und so stand einem erlebnisreichen Tag nichts mehr entgegen.
Bis zum gemeinsamen Treffen beim Mittagsessen haben wir unabhängig zu zweit oder allein die großen Hallen des Museums durchwandert, haben gestaunt, geschaut und uns zeitweise an unsere Jugendzeit erinnert. Denn es gab Autos und Gegenstände welche in dieser Zeit noch in Gebrauch waren zu bestaunen.
Natürlich durften die größten Attraktionen, zwei Überschallflugzeuge, eine russische Tupolev 144 und eine Concorde der Air France nicht vergessen werden. Man konnte diese Maschinen betreten und besichtigen. Für Freunde des Autorennsports waren vierzig Renn- und Sportwagen, die größte permanente Formel1–Ausstellung Europas, ausgestellt.
Am späten Nachmittag waren die Beine müde und so haben wir die Heimfahrt angetreten. In Gießen angekommen haben wir in unserem Stammlokal den Tag bei einem Glas Bier abgeschlossen.
Ein Auto so alt wie wir und heute noch Fahrbereit
Mercedes Benz Baujahr 1939 Tupolev 144 und Concorde